naturheilkunde_akupunkt

Akupunktur – gezielte Nadelstiche

Sie kann definiert werden als eine Reiztherapie an der Körperoberfläche, die auf das Körperinnere wirkt. Auf (topografisch) definierten Bahnen (Meridianen) unter der Haut fließt ein Energiestrom – Qi-Fluss.
Akupunktur hat sich besonders bewährt bei Migräne, Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates, anderen chronischen Schmerzzuständen, Nervenschmerzen und Tinnitus. Auch bei Allergien, Neurodermitis, Schlafstörungen, klimakterischen Beschwerden, schmerzhaften Regelblutungen, Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion, allgemeiner Schwäche kann mit Akupunktur erfolgreich gearbeitet werden.
Ziel der Behandlung ist es, über geeignete Orte unter der Haut den Akupunkturpunkten – den Qi-Fluss zu erreichen und zu modulieren. Beispielsweise werden Blockaden gelöst oder der Qi-Fluss gekräftigt oder krankhaftes Qi eliminiert. Dabei werden Endorphine freigesetzt, die Schmerzen lindern, das Immunsystem stabilisieren bzw. das Wohlbefinden steigern.
Akupunktur ist in geschulter Hand praktisch nebenwirkungsfrei, jederzeit wiederholbar und neben anderen Behandlungsverfahren einsetzbar. Auch in der Schwangerschaft kann Akupunktur eingesetzt werden, z.B. bei Übelkeit, Rückenschmerzen oder zur Geburtsvorbereitung.